Installieren
Beta anfordern und den Installer «Neruna-win-Setup.exe» herunterladen – oder die ZIP-Datei ohne Installation.
Starten. Windows SmartScreen fragt nach, weil die Beta noch nicht signiert ist: «Weitere Informationen» → «Trotzdem ausführen».
Fertig. Die installierte Version holt Updates selbst und installiert sie beim nächsten Start.
WebView2 (bei Windows 11 vorinstalliert) · Windows 10 oder 11, 64 Bit
E-Mail-Konto einrichten
Beim ersten Start öffnet sich «Konto hinzufügen» – später unter Einstellungen → Konten.
«E-Mail-Konto» wählen, Name, Adresse und Passwort eingeben. Neruna sucht IMAP, SMTP, CalDAV und CardDAV selbst; was es findet, kannst du prüfen und ändern.
Weitere Absenderadressen (Aliase) und eine Kontobezeichnung wie «Büro» lassen sich jederzeit unter «Bearbeiten» ergänzen.
Microsoft 365 und Outlook.com
Unter «Konto hinzufügen» «Microsoft 365 / Outlook.com» wählen und «Bei Microsoft anmelden». Der Browser öffnet sich; nach der Anmeldung kommen Postfach, Kalender und Kontakte. In manchen Firmen muss die IT Neruna einmal freigeben – dann meldet Microsoft «Administratorgenehmigung erforderlich».
Mit Neruna Cloud verbinden Mit Neruna Cloud
Einstellungen → Cloud: Verbindungscode aus der Mail «Neruna Desktop verbinden» und die 6-stellige PIN eingeben, die du separat erhältst. Danach kommen Signaturen, Vorlagen, Zertifikate und Konten deiner Organisation von selbst.
Wichtige Einstellungen
- Sprachen
- Einstellungen → Design → Sprache (wirkt nach einem Neustart)
- Design
- Hell, Dunkel oder wie das System; Farbschema Blau, Rot oder Grün
- Signaturen & Vorlagen
- Einstellungen → Signaturen bzw. Textvorlagen, pro Konto für neue Nachrichten und Antworten
- S/MIME
- Einstellungen → Zertifikate: eigene (.p12/.pfx) importieren, Stärke für Signatur und Verschlüsselung wählen
- Absturzberichte
- Einstellungen → Info: jedes Mal fragen (Standard), automatisch senden oder nie
Wenn's hakt
- Windows warnt
- Die Beta ist noch nicht mit einem Code-Signing-Zertifikat signiert. Windows SmartScreen fragt deshalb nach – über «Weitere Informationen» → «Trotzdem ausführen» geht es weiter. Ein signierter Installer folgt.
- Protokolle
- Einstellungen → Konten → Diagnose: Datenordner und Logs öffnen. Passwörter stehen nie in den Logs.
- Kein formatiertes Schreiben
- Der Editor braucht WebView2 (Windows 11 vorinstalliert; Windows 10: «WebView2 Runtime» von Microsoft). Ohne wird als reiner Text geschrieben.
- Frage offen?
- Schreib uns: info@neruna.org
Gute Fragen.
Ist Neruna Desktop wirklich gratis?
Ja. Der Client ist Open Source (Mozilla Public License 2.0) und kostet nichts – auch nicht für Firmen. Geld verdienen wir später mit Neruna Cloud und Control, also mit der zentralen Verwaltung für Teams.
Mit welchen Servern funktioniert Neruna?
Mit allem, was IMAP/SMTP für Mail sowie CalDAV/CardDAV für Kalender und Kontakte spricht – also mit den meisten Anbietern und Mailservern. Dazu Microsoft 365 und Outlook.com über die Microsoft-Anmeldung. Internet-Kalender lassen sich zusätzlich per ICS/webcal abonnieren.
Und Exchange-Server?
Exchange Online (Microsoft 365) ja: Mail, Kalender und Kontakte, angemeldet wird direkt bei Microsoft – Neruna sieht dein Passwort nie. Für Exchange-Server im eigenen Haus steht ein Anbieter (EWS) auf der Roadmap; bis dahin funktionieren sie für Mails, sofern IMAP aktiviert ist.
Wo liegen meine Daten?
Auf deinem Mailserver – und als Offline-Kopie auf deinem Rechner. Wir hosten keine Mails, Termine oder Kontakte. Passwörter werden nie im Klartext gespeichert. Einzige Ausnahme ist der Chat, und nur mit Neruna Cloud: Die Nachrichten liegen dort so lange, wie deine Organisation festlegt. Ohne Neruna Cloud gibt es keinen Chat – und keine Nutzdaten bei uns.
Sehe ich abonnierte und freigegebene Kalender?
Ja – und nicht nur beim Einrichten: Unter «Kalender verwalten» fragt Neruna den Server jederzeit neu ab und zeigt neu abonnierte Kalender als «neu» an.
In welcher Sprache ist die App?
Auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch – beim ersten Start wie das System, umschaltbar unter Einstellungen → Design → Sprache.
Gibt es Neruna auch für Linux oder macOS?
Neruna ist von Grund auf plattformübergreifend gebaut (.NET und Avalonia). Die Beta erscheint zuerst für Windows; Pakete für Linux und macOS folgen.
Warum warnt Windows beim ersten Start?
Die Beta ist noch nicht mit einem Code-Signing-Zertifikat signiert. Windows SmartScreen fragt deshalb nach – über «Weitere Informationen» → «Trotzdem ausführen» geht es weiter. Ein signierter Installer folgt.
Für Entwickler
Aufbau, Leitplanken und offene Entscheide stehen im Repository – der README erklärt Bauen und Testen.